Finally on stage again!

So finally finally after sadly having to cancel a bunch of shows in the near past (sorry to all promoters, we‘ll try to make it up to you asap!) it looks like we‘ll be able to hit stages the last weekend of may. And the best thing is…we‘ll be doing it together with the ever so friendly guys of the swedish street rockers of GANG CONTROL! Check out there bandcamp-site here -> GANG CONTROL

Here’s the dates:

29th May -> Dresden – Süd-Kiez Proberaum
30th May -> Hamburg – Rote Flora +Knaegt +Slöa Knivar
31st May -> Wuppertal

Reviews RAZORCAKE und PUNKROCK

Zwei weitere Reviews sind uns zu Händen gekommen! :-)
Wir sind hoch erfreut!
Das Mannheimer PUNKROCK- und das amerikanische RAZORCAKE-Fanzine liessen Folgendes verlauten…

PUNKROCK
MESS//AGE

    Moments Of Mayhem

Mess//Age stammen aus dem Umfeld des Wohnprojektes Hafermarkt in Flensburg. Wenn ich das richtig sehe, dann ist das 100% DIY und so wundert es mich wenig 15 mal frech, angepisst und druckvoll auf die Kinnlade zu bekommen. Das ist klassischer Politpunk, der wie von der Kette gelassen an allem rüttelt, woran er sich festhalten kann, um möglichst viel umzureißen. Die Kreischkeule hält übrigens Dominik von Pestfest in den Patschehänden und die Schießbude ist in Betrieb von Malte, der das auch bei Mr.Burns macht. Das wütende Stück Plastik ist in einer Auflage von 300 Teilen erschienen und für schmale 3 Euro direkt bei der Band erhältlich. Bocky

RAZORCAKE
MESS//AGE: Moments of Mayhem: Cassette
Goddamn! Fifteen songs of raw, furious anarcho punk in thirty-ish minutes, straight outta Flensburg, Germany. MESS//AGE mixes tempos throughout, playing variant after variant of their angry, heartfelt message without sacrificing an iota of urgency. No matter whether their subject matter is personal or political, it’s impassioned, with nary a stinker in the bunch. The hoarse, shouted vocals are reminiscent of Martin from Limp Wrist and/or the throat-shredding gentlemen from Assfactor 4. Great, great stuff I can’t recommend highly enough. –Michael T. Fournier

Review TRASHROCK

Der werte Falk vom Web-Zine TRASHROCK hat uns ebenfalls ein Kaseddenkritik formuliert:

Mess/Age aus Flensburg veröffentlichen mit “Monsters of Mayhem” ein fulminantes Debüttape und legen damit eine derbe HC-Punk-Keule aufs Parkett!

Boah, was kommt denn da für ein fettes Brett um die Ecke? Mess/Age nennt sich der Vierer aus Flensburg und liefert mit “Moments of Mayhem” eine derbe HC-Punk-Keule auf das Parkett. Kaum zu glauben, dass die Band bisher bloß ein paar Gigs in und um Flensburg herum gespielt hat. Und noch unglaublicher ist, dass das Tape in der Wohnung des Gitarristen und Bassisten aufgenommen worden ist. Da kenne ich viele Studioaufnahmen, die um Länge schlechter klingen.

Doch kommen wir zur Musik. Die ist nichts für zartbesaitete Gemüter, sondern bollert ganz schön aus den Boxen. Der HC-Punk englischer Prägung kommt unglaublich druckvoll, energiegeladen und angepisst daher. Das Tempo der 15 Songs ist meist ziemlich hoch, doch dank einiger kraftvoller Mid-Tempo-Parts wird es nie eintönig. Dazu trägt auch der deftig röhrende Gesang bei, der trotz aller Wildheit nie nur stumpf vor sich hingrunzt. Die meist englischen Texte variieren zwischen politischen Themen wie Kritik an Nationalismus und Patriotismus oder dem alles vernichtenden Fortschrittswahn der westlich geprägten Konsumwelt, und eher persönlicheren Themen. Wie gesagt, kaum zu glauben, dass dies der erste Tonträger der Band ist.

Sehr gelungen ist auch die Verpackung der Musik. Tapes mag ich ja sowieso, und wenn sie dann so liebevoll aufgemacht sind wie “Moments of Mayhem”, mag ich so noch mehr. Das Tape ist professionell aufgemacht, das Klappcover enthält alle Texte und das Titelbild nochmal als Miniposter. Übrigens gibt es nur 300 Stück davon. Ihr solltet euch ranhalten: ich kann mir gut vorstellen, dass die Tapes bald ausverkauft sind. Tolle Band, tolles Debüt!

Review von UGLY PUNK

Das review vom WebZine UglyPunk ist fertig:

Kleinere Schreibfehler seien verziehen. :-D

UGLY PUNK

MESS//AGE – MONSTERS OF MAYHEM
(Human Parasite / Bomb All Records / Ur Vägen! Pappa Betaler!)

Ach wie schön, schon wieder ein Tape… und dann auch noch richtig liebevoll aufgemacht. Da freut sich das Punkerherz! Tolles 4-Farb-Cover zum aufklappen, mit allen Texten versehen und im Inneren noch ein Miniposter des Titelbildes. Da steckt viel Hingabe und Liebe zum Detail drin. Zudem ist das Tape mit 15 Songs noch proppevoll gepackt. Schon mal wirklich klasse.

MESS//AGE schwingen dann auch ganz schön die HC-Punk-Keule und brettern vom ersten Song an gleich richtig los. Kaum zu glauben, dass die Aufnahmen, die qualitativ ziemlich weit oben anzusiedeln sind, in der Wohnung von Gitarrist Dominik aufgenommen wurden. Da haben sich die Nachbarn bestimmt gefreut. Der wilde Sound den die vier Flensburger hier auf Magnetband gespielt haben, ist wütend und man tobt sich kompromisslos durch die 15 Tracks. Deftig und roh auch der Gesang, bei dem die Stimmbänder wohl ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dabei geht man meist politisch aber keineswegs parolenhaft zu Werke. Bis auf eine Ausnahme sind alle Songs in englischer Sprache verfasst, was keineswegs störend ins Gewicht fallen sollte. Jedenfalls reißt der Sound ganz schön mit, denn das Tempo ist ziemlich hoch, wobei aber auch der ein oder andere langsamere Part zu hören ist, nur um kurz darauf wieder richtig in die Vollen zu gehen. Da ist der Kassettentitel „Moments of Mayhem“ absolut zutreffend.

Eine wirklich starke erste Veröffentlichung vom MESS//AGE, die hier wirklich aus allen Rohren schießen. Vergessen hätte ich dabei fast noch die ziemlich gelungene Coverversion des Smash-Hits ‘Bullenterror’ von CHOLERA TARANTULA zu erwähnen, die diesem Werk einen würdigen Abschluss verleiht. Mirko

Erste Reviews!

Die ersten Reviews vom PROUD TO BE PUNK und vom UNDERDOG FANZINE sind eingetrudelt. Lässt sich sehen wie wir finden und lässt uns also nichts anderes machen als Jan und Fred für die lobenden Worte zu danken.

UNDERDOG
MESS//AGE – „Moments of Mayhem“ MC
(PARASIT KASSEDDEN/BOMB-ALL RECORDS/UR VÄGEN! PAPPA BETALER! RECORDS)
Aus dem Dunstkreis des Flensburger Hafermarkt-Kollektivs durchstreifen Dominik, Jenny, Malte und Rune den undurchdringbar anmutenden HC-Dschungel und kämpfen im Sog des Nordwindes gegen Stagnation, eclyptic days und Massen-Suicide, um am Ende doch die hippieske Botschaft von „free hearts, free minds, free people“ in die Agenda fest zu schreiben und den Vogel als Metapher zu benutzen, der ebenso frei fliegt, wenn er nicht gerade in einem Käfig hockt. Nun, dennoch wütet das Quartett wie eine Büffel-Stampede, trampelt nieder, was nicht bei Fünf auf den Bäumen hockt, bolzt wie Beckham und überrascht mit dem ein oder anderen Gitarrenlauf, der sich aus dem Grundmuster schleicht, als hätte er was zu verbergen. Der blitzartige Orkan mit dem warmen Donnergrollen ist dem feinen Händchen von Marek und Hose („Marekords“) geschuldet, die den dunklen Grundton bis zum Morgengrauen verfeinern, dass ich am Liebsten sofort hinuntersteigen möchte, mich auf den Beifahrerplatz setzen, die Augen schließen und bei offenem Fenster schmerzhaft spüre wie die schweren Regentropfen auf meiner Stirn platzen. Musik wie der Urknall, der raus ist aus dem Keller und zum Projekt Chaos mutiert. Kann mensch das noch kontrollieren? Ah, bevor ich’s vergesse. Tolle MC-Aufmachung mit Vierfarbdruck, allen Texten und schmuckes Coverbild als DIN A 4 Poster: Something can be created from nothing!

PROUD TO BE PUNK
MESS//AGE – Moments Of Mayhem MC
Alter, warum zur abgefuckten Hölle gibt es dieses Tape nicht schon längst auf Vinyl?! Die vier FlensburgerInnen, die allesamt dem Unfeld des bekannten Wohnprojektes Hafermarkt entstammen bzw. gar darim hausen, schicken mit diesem ersten Lebenszeichen satte 16 HC-Punk-Raketen auf die Reise, die vor gelegentlichen musikalischen Abstechern in crustigere Gefilde keineswegs zurückschrecken. Da wird in dem einen Song wudnerbar vorranpreschend das Gaspedal strapaziert, um im nächsten Sing die Geschwindigkeit wieder etwas zu drosseln, um kraftvolle Mid-Tempe-Parts entfalten zu können – unabhängig vom Tempo wirken alle Songs jedenfalls sehr energiegeladen, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass Mess//Age auch live ordentlich knallen dürften. Passend zum Sound gestaltet sich auch die Aufnahme als druckvoll, ohne jedoch steril zu wirken oder gar den nötigen kratzigen Punk-Charme vermissen zu lassen – umso überraschter war ich natürlich, als ich gelesen habe, dass die Songs in der Wohnung (!) von zwei der Bandmitglieder mitgeschnitten wurden; hätte ich bei dieser Hammeraufnahme niemals gedacht! Abgesehen von einem deutschsprachigen Song sind alle Tracks auf Englisch. Auf inhaltlicher Ebene werden politische Themen angesprochen wie auch persönliche Gedanken bzw. Erlebnisse verarbeitet. So werden beispielsweise Patriotismus bzw. Nationalismus ebenso kritisiertwie ein vollkommen ungebremster, auf Kosten von Natur, Tier und Mensch gehender Fortschrittswahn. Darüber hinaus macht das Tape auch in optischer Hinsicht einiges her – folglich steckt das gute Stück in einem vollfarbigen Cover, das nicht nur sämtliche Texte enthält, sondern sich zu dem zu einem kleinen Miniposter ausfalten lässt. Insgesamt betrachtet also eine runde Angelegenheit, so dass Mess//Age nun gern dazu übergehen dürfen, etwas häufiger die Bühnenbretter verranzter Punkkaschemmen zu entern.